Ahrweiler, 18.07.2021, von THW-Landesverband

Ehrenamtliche aus dem Norden sind auf dem Weg ins Katastrophengebiet

Kiel. Der THW-Einsatz im Südwesten Deutschlands hält an. Jetzt machen sich auch Einsatzkräfte aus dem Landesverband Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein auf den Weg ins Katastrophengebiet. Sie haben den Auftrag, in einem Bereitstellungsraum am Nürburgring eine Werkstatt für Fahrzeuge und Material einzurichten und zu betreiben.

Der THW-Einsatz im Südwesten Deutschlands hält an. Jetzt machen sich auch Einsatzkräfte aus dem Landesverband Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein auf den Weg ins Katastrophengebiet. Sie haben den Auftrag, in einem Bereitstellungsraum am Nürburgring eine Werkstatt für Fahrzeuge und Material einzurichten und zu betreiben.

Die Unwetter der vergangenen Tage forderten den Einsatz unterschiedlichster Einheiten des Technischen Hilfswerks (THW). Unter anderem pumpten sie Wasser ab, retteten Personen und sicherten Deiche und Häuser. Obwohl der Regen in den betroffenen Gebieten nachgelassen hat, ist die Lage weiterhin angespannt.

Jetzt sind auch Helferinnen und Helfer aus dem THW-Landesverband Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein auf dem Weg ins Einsatzgebiet. Ihr Ziel ist der Nürburgring. Ihr Auftrag: dafür zu sorgen, dass THW, Feuerwehren und anderen im Einsatz befindliche Organisationen weiterhin konsequent Hilfe leisten können. Hierzu sagt Michael Buchholz, Zugführer des Fachzugs Logistik aus dem Ortsverband Ludwigslust: "Aktuell verlegen wir ins Schadensgebiet. Die Helferinnen und Helfer haben in Vorbereitung schwere Instandsetzungstechnik verladen, um vor Ort eine vollwertige Werkstatt für Technik, Fahrzeuge und Ausstattung aufzubauen. Damit können dann in kurzer Zeit auch aufwendige Reparaturen an beschädigter Einsatztechnik vorgenommen werden."

Die ehrenamtlichen THW-Kräfte sind Teil des sogenannten "System Bereitstellungsraum Nord". Die THW-Bereitstellungsräume stehen allen an einem Einsatz beteiligten Organisationen zur Verfügung. Sie sind vergleichbar mit kleinen, autarken Städten. Hier können die Einsatzkräfte ausruhen, schlafen und duschen. Sie erhalten rund-um-die-Uhr Verpflegung; Material und Fahrzeuge können instand gesetzt werden. Eventuelle Wartezeiten werden so optimal verbracht und Verstärkung steht schneller bereit.

Auf den vor Ihnen liegenden Einsatz blickt Michael Buchholz mit Zuversicht: "Das Team ist motiviert und gespannt, welche Herausforderungen dort auf sie warten."

Das THW ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit knapp 80.000 Freiwilligen, davon die Hälfte Einsatzkräfte, ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und andere. Das THW wird zudem im Auftrag der Bundesregierung weltweit eingesetzt. Dazu gehören unter anderem technische und logistische Hilfeleistungen im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union sowie im Auftrag von UN-Organisationen.

Hinweise an die Redaktion:

Weitere Informationen zum Thema THW finden Sie im Internet unter www.thw.de. Informationen zu aktuellen Einsätzen können Sie über unseren RSS-Newsfeed abrufen.

Rückfragen bitte an:

THW Landesverband Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein
Emanuel Jaschko
Tel: 0431 57933-43
E-Mail: kommunikation.LVHHMVSH(at)thw.de
www.lv-hhmvsh.thw.de


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